Da so viele nette Nachfragen kommen, will ich euch doch kurz über mein heutiges Befinden bzw. das meiner Verletzung aufklären.
Nein, ich war nicht beim Doc. Was hätte der denn auch machen können? Ich habe sowohl Voltaren Gel als auch Diclac-Tabletten zu Hause. Und heute morgen habe ich eben meine Leiste und den Oberschenkel ordentlich eingeschmiert und dann noch, bevor ich zur Arbeit ging, eine Tablette in Wasser aufgelöst und das Ekelzeug runtergeschluckt. Pöh!
Entweder sind beide Medikamente Wundermittel - was ich nicht glaube - oder die Verletzung war bei weitem nicht so schlimm, wie sie sich gestern noch angefühlt hat. Mit anderen Worten, es tut nur noch erträglich weh. Das Bein lässt sich auch mittlerweile wieder anheben und beim Gehen und Stehen habe ich überhaupt keine Beschwerden. Hmmm. Soll ich trotzdem morgen noch pausieren? Und nur einen kleinen Walk mit dem Hund machen? Ich denke, ich werde tatsächlich vernünftig sein und den morgigen Tag noch verstreichen lassen, bevor ich wieder die Laufschuhe schnüre. Es läuft mir ja nun nicht wirklich was weg.
Freitag, 17. November 2006
Donnerstag, 16. November 2006
Autsch
Ich habe mich verletzt. Es tut weh und zwar da in der Leistengegend, aber mehr Richtung Oberschenkel. Da ziept es eigentlich schon eine ganze Weile. Beim Laufen spürte ich nichts, aber wenn ich saß, konnte ich das rechte Bein nicht anheben, ohne dass es dabei weh tat.
Heute nun bin ich - wohlgemerkt nach dem Lauf! - auf einer Eisenbahnschwelle ausgerutscht. Normalerweise vermeide ich es ohnehin, auf diese Holzschwellen zu treten, weil ich weiß, dass die bei Nässe sehr rutschig sein können. Nachdem es aber heute wunderbar sonnig und trocken war und ich auch keine Feuchtigkeit schimmern sah, trat ich drauf und rutschte weg. Ein Stich im Oberschenkel teilte mir unmissverständlich mit, dass das ein großer Fehler war. Denn jetzt tut es richtig weh. Ich kann im Sitzen das rechte Bein nicht mehr über das linke schlagen, ohne dass mir ein messergleicher Schmerz durch die Leistenbeuge fährt. Und jetzt? Soll ich zum Doc gehen oder nicht? Aber was außer mir eine Salbe verschreiben könnte der wohl tun? Mist.
Heute nun bin ich - wohlgemerkt nach dem Lauf! - auf einer Eisenbahnschwelle ausgerutscht. Normalerweise vermeide ich es ohnehin, auf diese Holzschwellen zu treten, weil ich weiß, dass die bei Nässe sehr rutschig sein können. Nachdem es aber heute wunderbar sonnig und trocken war und ich auch keine Feuchtigkeit schimmern sah, trat ich drauf und rutschte weg. Ein Stich im Oberschenkel teilte mir unmissverständlich mit, dass das ein großer Fehler war. Denn jetzt tut es richtig weh. Ich kann im Sitzen das rechte Bein nicht mehr über das linke schlagen, ohne dass mir ein messergleicher Schmerz durch die Leistenbeuge fährt. Und jetzt? Soll ich zum Doc gehen oder nicht? Aber was außer mir eine Salbe verschreiben könnte der wohl tun? Mist.
Freitag, 10. November 2006
Anonymes
Das Netz ist anonym, sagt man. Ja und nein. Es gibt wohl genügend Zeitgenossen, die sich gerne in der Anonymität verstecken, um dann im Schutze dieser "die Sau rauszulassen". Das sind aber meiner Meinung nach die gleichen, die anderen Leuten anonyme Briefe mit Beschimpfungen schicken. Feige Zeitgenossen eben, die das, was sie zu sagen haben, sich nicht offen zu sagen trauen, weil sie wohl irgendwo wissen, dass sie im Unrecht damit sind.
Ich bin nicht anonym. Ich stehe zu dem, was ich hier schreibe. Jeder kann mich nach ein bisschen googeln finden mit Anschrift, Telefonnummer usw. Warum sollte ich mich denn verstecken? Um eine Platitüde zu bemühen: ich habe nichts zu verbergen.
Und deshalb werden anonyme Kommentare in meinem Blog gelöscht.
Ich bin nicht anonym. Ich stehe zu dem, was ich hier schreibe. Jeder kann mich nach ein bisschen googeln finden mit Anschrift, Telefonnummer usw. Warum sollte ich mich denn verstecken? Um eine Platitüde zu bemühen: ich habe nichts zu verbergen.
Und deshalb werden anonyme Kommentare in meinem Blog gelöscht.
Donnerstag, 9. November 2006
Frau und Schuhe
Es ist fatal. Seit kurzem muss ich mindestens einmal pro Woche zum Münchner Tor. Dort befindet sich ein großes und modernes Gebäude der Münchner Rück und ich gebe dort zwei Mitarbeitern Deutschunterricht. Einer davon hat sein Büro im 18. Stockwerk mit dazugehöriger atemberaubender Aussicht über München und auf die Alpen. Aber ich schweife ab. Darum geht es ja gar nicht.
Es geht vielmehr darum, dass sich direkt in diesem Bürogebäude auch ein Ladengeschäft befindet und zwar das der Lauf-Bar, eines kleinen, aber feinen Fachgeschäfts für Läufer. Und daran muss ich nun jedesmal, wenn ich dort bin, vorbei. Ja, das ist doch ganz praktisch! Die haben ja auch die Gel-Chips und die sind mir ohnehin ausgegangen, also kaufe ich mir schnell eine Packung. Leider sind die der Lauf-Bar aber auch ausgegangen. Was sie aber in Hülle und Fülle haben, sind Laufschuhe. Na ja, ich kann ja mal gucken. Gucken kostet nichts. und überhaupt brauche ich keine neuen Laufschuhe. Ich habe 3 Paar, die ich im Wechsel anziehe und keines davon ist schon wirklich alt. Ja ja. Genau.
Aber seit wann kaufen Frauen keine Schuhe, wenn sie angeblich keine brauchen? Frauen brauchen immer Schuhe! Egal, wie viele schon im Schuhschrank zu Hause stehen! Und warum sollte das bei Laufschuhen anders sein?
Und so kam es denn, dass mich ein Paar besonders angelacht hat. Ich gebe zu, es war zunächst die Farbe, die mir ins Auge stach: schwarze Laufschuhe! Die sind ja doch eher ungewöhnlich. Ich meine, probieren kann ich sie ja mal, nicht wahr? Probieren kostet auch nichts. Nun ja, das war's dann. Sie mussten her. Sie waren schön, leicht und passten mir sehr gut! Und leichte Trailschuhe habe ich noch nicht, also brauche ich sie auch, gell? Und: sie sind etwas Besonderes! Die gibt's, sagt mir Volker, der Inhaber, nur in ganz wenigen ausgewählten Geschäften.
Hier ist nun meine Kollektion:

Der neue steht ganz links. Weißt du, welches Modell das ist?
Es geht vielmehr darum, dass sich direkt in diesem Bürogebäude auch ein Ladengeschäft befindet und zwar das der Lauf-Bar, eines kleinen, aber feinen Fachgeschäfts für Läufer. Und daran muss ich nun jedesmal, wenn ich dort bin, vorbei. Ja, das ist doch ganz praktisch! Die haben ja auch die Gel-Chips und die sind mir ohnehin ausgegangen, also kaufe ich mir schnell eine Packung. Leider sind die der Lauf-Bar aber auch ausgegangen. Was sie aber in Hülle und Fülle haben, sind Laufschuhe. Na ja, ich kann ja mal gucken. Gucken kostet nichts. und überhaupt brauche ich keine neuen Laufschuhe. Ich habe 3 Paar, die ich im Wechsel anziehe und keines davon ist schon wirklich alt. Ja ja. Genau.
Aber seit wann kaufen Frauen keine Schuhe, wenn sie angeblich keine brauchen? Frauen brauchen immer Schuhe! Egal, wie viele schon im Schuhschrank zu Hause stehen! Und warum sollte das bei Laufschuhen anders sein?
Und so kam es denn, dass mich ein Paar besonders angelacht hat. Ich gebe zu, es war zunächst die Farbe, die mir ins Auge stach: schwarze Laufschuhe! Die sind ja doch eher ungewöhnlich. Ich meine, probieren kann ich sie ja mal, nicht wahr? Probieren kostet auch nichts. Nun ja, das war's dann. Sie mussten her. Sie waren schön, leicht und passten mir sehr gut! Und leichte Trailschuhe habe ich noch nicht, also brauche ich sie auch, gell? Und: sie sind etwas Besonderes! Die gibt's, sagt mir Volker, der Inhaber, nur in ganz wenigen ausgewählten Geschäften.
Hier ist nun meine Kollektion:
Der neue steht ganz links. Weißt du, welches Modell das ist?
Dienstag, 7. November 2006
Mal den Himmel an!
Nimm nur die Farbe Weiß und den feinsten Pinsel, den du finden kannst! Ganz zart und fedrig soll es aussehen, das Gemälde! So als ob der Sommer noch einmal zurückgekehrt wäre, um daran zu erinnern, dass er nur schläft, nicht für immer fort ist. Wische zart und pudrig über das Blau, drücke nicht fest auf. Ein Windhauch tut das seinige im Kunstwerk. Lass die Menschen noch einmal in Erinnerungen schwelgen...



Manchmal wünsche ich mir eine bessere Kamera....
Und das ist sogar nur mit dem Handy aufgenommen:
Manchmal wünsche ich mir eine bessere Kamera....
Und das ist sogar nur mit dem Handy aufgenommen:
Montag, 6. November 2006
Kulturschock beim Einkaufen (1)
Wir hatten erfahren, dass man bei Runners Point evtl. das ein oder andere Laufschuhschnäppchen machen könnte, da die Lager geräumt werden. Also entschlossen wir uns am Samstag Nachmittag zu einem Besuch im Münchner Olympia-Einkaufszentrum, um mal zu gucken.
Dass es nicht unbedingt bedeutet, einen freien Autoabstellplatz zu finden, wenn das Schild außen am Parkhaus anzeigt "Freie Parkplätze" und sich auch noch die Schranke bereitwillig öffnet, wurde uns nach etwa einer halben Stunde in der Autoschlange stehen klar. Plötzlich waren wir wieder draußen, ohne einen freien Parkplatz gesehen zu haben. Ein paar 100 Meter weiter fanden wir schließlich ein Plätzchen, wo wir das Auto lassen konnten und machten uns zu Fuß auf den Weg ins Einkaufszentrum. Leider befindet sich der Laden von Runners Point so quasi am anderen Ende der Passagen. Und schon auf dem Weg dorthin stellte ich fest, dass solche Konsumtempel nichts für mich sind. Es sind einfach viel zu viele Menschen in viel zu großen Gruppen viel zu langsam auf viel zu engem Raum unterwegs. Sie haben auch noch jede Menge rollender Hindernisse in Form von Kinderwagen und Buggies dabei oder Hunde. Was macht ein Hund im Einkaufszentrum? Kläffen natürlich und an langer Leine den anderen Flaneuren zwischen den Beinen rumwuseln. Für meinen Hund und mich wäre das eine Zumutung und deshalb bleibt sie bei solchen Unternehmungen stets zu Hause.
Schließlich erreichten wir den Laden unserer Begierde, stellten aber nach kurzer Zeit fest, dass die Schnäppchenauswahl keine lohnende war und verließen kurz darauf das Geschäft wieder. Da wir nun schon mal hier waren, wollte ich bei C & A noch eine Mehrfachpackung an Strümpfen erstehen, da die Strumpfabteilung gleich hinter der Eingangstür zu sehen war.
Und dort fiel es mir dann eigentlich zum ersten Mal auf. Ich fühlte mich plötzlich fremd an diesem Ort. Wir waren umgeben von unzähligen Menschen, die nicht unsere Sprache sprachen! Wo immer ich einen Gesprächsfetzen aufschnappte, verstand ich nichts. Kinder schrien unverständliche Wörter, Eltern antworteten ebenso fremdartig. Wo waren wir denn da nur hingeraten? Ja, wir waren in München, einer Stadt mit 25%igem Ausländeranteil. Und heute wurde mir das zum allerersten Mal bewusst. Es scheint Orte zu geben - Einkaufszentren gehören wohl dazu - an denen sich die Menschen mit den fremden Sprachen vorzugsweise versammeln. Für mich war es eine Art Kulturschock, weil da, wo ich lebe, von allen Nachbarn Deutsch oder Bairisch gesprochen wird. Auch von denen, die eine andere Herkunft haben, sei es die philippinische oder brasilianische Ehefrau oder auch die türkische Familie ein paar Straßen weiter. Wenigstens sprach die Kassiererin bei C & A deutsch. Ich hatte schon fast befürchtet, wortlos mein Geld hinlegen zu müssen und ebenso wortlos verabschiedet zu werden. Ich glaube, ich werde alt und intolerant.
Dass es nicht unbedingt bedeutet, einen freien Autoabstellplatz zu finden, wenn das Schild außen am Parkhaus anzeigt "Freie Parkplätze" und sich auch noch die Schranke bereitwillig öffnet, wurde uns nach etwa einer halben Stunde in der Autoschlange stehen klar. Plötzlich waren wir wieder draußen, ohne einen freien Parkplatz gesehen zu haben. Ein paar 100 Meter weiter fanden wir schließlich ein Plätzchen, wo wir das Auto lassen konnten und machten uns zu Fuß auf den Weg ins Einkaufszentrum. Leider befindet sich der Laden von Runners Point so quasi am anderen Ende der Passagen. Und schon auf dem Weg dorthin stellte ich fest, dass solche Konsumtempel nichts für mich sind. Es sind einfach viel zu viele Menschen in viel zu großen Gruppen viel zu langsam auf viel zu engem Raum unterwegs. Sie haben auch noch jede Menge rollender Hindernisse in Form von Kinderwagen und Buggies dabei oder Hunde. Was macht ein Hund im Einkaufszentrum? Kläffen natürlich und an langer Leine den anderen Flaneuren zwischen den Beinen rumwuseln. Für meinen Hund und mich wäre das eine Zumutung und deshalb bleibt sie bei solchen Unternehmungen stets zu Hause.
Schließlich erreichten wir den Laden unserer Begierde, stellten aber nach kurzer Zeit fest, dass die Schnäppchenauswahl keine lohnende war und verließen kurz darauf das Geschäft wieder. Da wir nun schon mal hier waren, wollte ich bei C & A noch eine Mehrfachpackung an Strümpfen erstehen, da die Strumpfabteilung gleich hinter der Eingangstür zu sehen war.
Und dort fiel es mir dann eigentlich zum ersten Mal auf. Ich fühlte mich plötzlich fremd an diesem Ort. Wir waren umgeben von unzähligen Menschen, die nicht unsere Sprache sprachen! Wo immer ich einen Gesprächsfetzen aufschnappte, verstand ich nichts. Kinder schrien unverständliche Wörter, Eltern antworteten ebenso fremdartig. Wo waren wir denn da nur hingeraten? Ja, wir waren in München, einer Stadt mit 25%igem Ausländeranteil. Und heute wurde mir das zum allerersten Mal bewusst. Es scheint Orte zu geben - Einkaufszentren gehören wohl dazu - an denen sich die Menschen mit den fremden Sprachen vorzugsweise versammeln. Für mich war es eine Art Kulturschock, weil da, wo ich lebe, von allen Nachbarn Deutsch oder Bairisch gesprochen wird. Auch von denen, die eine andere Herkunft haben, sei es die philippinische oder brasilianische Ehefrau oder auch die türkische Familie ein paar Straßen weiter. Wenigstens sprach die Kassiererin bei C & A deutsch. Ich hatte schon fast befürchtet, wortlos mein Geld hinlegen zu müssen und ebenso wortlos verabschiedet zu werden. Ich glaube, ich werde alt und intolerant.
Donnerstag, 2. November 2006
Muss das jetzt sein?
Vorgestern bei 20°C gelaufen.
Gestern bei ca. 10°C Äpfel und Zwetschgen geerntet.
Und heute Nachmittag bei 2°C in den Garten geguckt:

Eine etwas moderatere Übergangsphase hätte mir besser gefallen...
Gestern bei ca. 10°C Äpfel und Zwetschgen geerntet.
Und heute Nachmittag bei 2°C in den Garten geguckt:
Eine etwas moderatere Übergangsphase hätte mir besser gefallen...
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