Freitag, 20. Juli 2007

Am Vorabend von Harry Potter

Morgen krieg ich ihn und mit mir Millionen anderer Leser, die schon sehnsüchtig auf ihn gewartet haben. Ich freu mich sehr auf die Lektüre und mir ist es auch überhaupt nicht peinlich, das zuzugeben.
Wie wird's wohl ausgehen, das letzte Buch über Harry, den Zauberer, der auch uns verzaubert hat mit seinen Abenteuern?

Ich habe da ja schon seit längerem eine Theorie über den Schluss, der mir als einziger schlüssig erscheint. Viel wird spekuliert, in allen Medien lautet die Frage: Wird Harry sterben?

Meine Antwort:
Ja und nein. Ich glaube, der Teil von Harry, der zaubern kann, wird im letzten Kampf gegen das Böse, Voldemort, auf der Strecke bleiben. Das Gute, also Harry, wird siegen, aber dabei die Fähigkeiten verlieren zu zaubern. Er wird als Muggel, also als ganz normaler Mensch, ohne Übersinnliches und Fantastisches tun zu können, weiterleben. Die ganze Zauberwelt wird verschwinden und alle seine Freunde werden sich im stinknormalen Alltag wiederfinden.

Wäre das nicht ein schönes Ende? Wollen wir wirklich, dass Harry stirbt, getötet wird vom Bösen? Selbst der finstere Herr der Ringe hatte ein gutes Ende. Nein, ich glaube, Joanne K. Rowling wird ihren Lesern Harrys Tod ersparen.

Wir werden's bald wissen...


Freitag, 13. Juli 2007

Happy Birthday!


Zehn Jahre wird meine Kleine heute alt! Das ist doch wohl mal einen Eintrag wert. Wer mag, kann hier Glückwünsche hinterlassen. Ich richte sie Jessy gerne aus ;-)
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Sonntag, 24. Juni 2007

Postkartengruß Nummer 2

Da wir uns vorgenommen haben, dieses Jahr mal öfter die Räder rauszuholen und nicht nur zu laufen, fand heute unsere zweite Radtour statt. Dieses Mal ging es nicht an einen See, sondern an ein Flüsschen, die Würm. Das Würmtal zwischen Starnberg und Gauting könnte idyllischer nicht sein. Man fährt von Gauting an der Würm entlang, stets im Schatten herrlicher Laubbäume, aber es geht auch ständig rauf und runter. Einige Abschnitte dieser Strecke mag ich nicht sonderlich, weil mein Rad dafür nicht so recht geeignet ist. Auf Schotter radelt es sich wohl besser mit breiteren und profilierteren Reifen als mit meinem Trecking-Rad.
Ein Biergarten, nämlich die Schlosswirtschaft in Leutstetten, liegt dann auch auf dem Weg. Heute haben wir aufs Essen verzichtet und uns nur eine Russ'n-Halbe gegönnt, ehe wir dann wieder den knackigen Anstieg Richtung Buchendorf bewältigen mussten. Komisch, je öfter ich da hochradle, desto flacher und weniger anstrengend wird er...

Insgesamt waren es heute ca. 38 Kilometer. Die nächste Tour wird sicher etwas länger.
Und hier noch meine Postkarte dazu:


Ein Klick aufs Bildchen macht es größer....


Donnerstag, 7. Juni 2007

Postkartengruß

Liebe Blogleser,

herzliche Grüße von einem besonders schönen Exemplar der vielen bayerischen Seen! Wir sind heute dorthin geradelt, 37 Kilometer waren's insgesamt. Das Wasser und der Himmel waren blau, das Weißbier schön kühl und die Schweinshaxe sehr kross (und natürlich auch ziemlich mächtig). Die haben wir uns deshalb geteilt.

Bis demnächst

Eure Uschi




Mittwoch, 6. Juni 2007

Morgens um fünf...

... hat heute mein Wecker geklingelt, denn ein Experiment war geplant. Das Experiment hieß: "Schaffen wir es, tatsächlich um diese Zeit aufzustehen, um danach, also so gegen halb sechs, laufen zu gehen? Und wenn ja, wie fühlt sich das an, so früh zu laufen?"

Das Experiment war nötig, weil wir gestern Abend auf Grund eines Wolkenbruchs unseren Lauf nach 1,4 Kilometern abbrachen. Das mag ich einfach nicht, wenn's von oben schüttet und dann auch noch von unten der Schlamm hochspritzt. Also schlug ich das Experiment vor. Machen wollten wir das schon lange mal. Immer, wenn die Tage sehr heiß sind und abends Gewitter drohen, haben wir uns vorgenommen, mal ganz früh morgens zu laufen.

Es war eigentlich sehr schön. Eine Tasse Kaffee zum richtig Wachwerden, dann ein - bei mir leider vergeblicher - Toilettengang und es konnte los gehen. Unser Hund fand das prima. Ich glaube, die würde auch um 2 Uhr nachts mit Begeisterung dabei sein. Wir entschieden uns für unsere Standardstrecke, die ca. 8 Kilometer lang ist und hauptsächlich durch den Wald führt. Am Anfang fröstelte ich noch ziemlich, die Luft im Wald ist schon recht frisch um diese Uhrzeit. Aber nach einer Weile ging's. Erwartungsgemäß musste ich mich dann nach etwa einem Kilometer erleichtern, aber auf der Strecke ist das auch kein Problem. Es gibt dort genügend Büsche und absolut menschenleer war's natürlich auch um diese Zeit. Auch auf dem Parkplatz am Waldsportpfad stand kein einziges Auto. Wir waren tatsächlich mutterseelenallein unterwegs. Das ist jedenfalls nicht das Schlechteste. Die Vögel zwitschern, was das Zeug hält, Eichhörnchen tummeln sich zuhauf am Wegesrand und irgendwie wirkte alles fast unwirklich.
Erst auf dem Waldsportpfad begegnete uns ein weiterer Frühsportler, ein Nordic Walker, ebenfalls in Hundebegleitung. Mehr Menschen trafen wir dann auch bis zum Schluss nicht mehr. Das Laufen ging wider Erwarten recht gut, obwohl ich außer einer Tasse Kaffee nichts im Magen hatte. Oft passiert es mir nämlich, dass ich nicht genug gegessen habe und dann einen Hungerast bekomme. Dem war aber nicht so. Es war ein rundum angenehmer Lauf und wir fühlten uns so richtig gut, dass wir schon etwas für unsere Fitness getan haben, wenn alle anderen noch schlafen. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein!

Montag, 28. Mai 2007

Es liegt wohl doch am Wetter

Heute: Nieselregen, 10° C, eigentlich Igitt- und Bähwetter. Aber für mich war es - wieder einmal - die Rettung und gleichzeitig auch die Erleuchtung (wann merke ich mir das mal?):
Das ist ideales Laufwetter für mich!
Meine Güte, was habe ich mich wieder in den letzten Wochen geplagt! Keinen Lauf konnte ich durchhalten, ohne eine oder gar mehrere Gehpausen einzulegen. Und das alles dann auch noch bei einem 7 - 7:30er Schnitt. Ich muss zum Arzt! Mir fehlt bestimmt was! Eisen! Schilddrüse! Magnesium! Kalzium! Die Bronchien! Die Lunge! Weiß der Geier, was mir noch alles fehlt, weil ich mich beim Laufen immer so schlapp und kraftlos fühle. Papperlapapp. Was mir fehlte, waren eindeutig die kühlen Temperaturen.

Ich bin zwar heute nicht lange gelaufen, nur knapp 6 Kilometer. Aber die habe ich in 38:23 zurückgelegt. Was einem Schnitt von etwa 6:30 entspricht. Und ich fühlte mich überhaupt nicht schlapp oder träge oder schwerfällig, sondern frisch und kraftvoll. Natürlich rede ich dann nicht mehr viel während des Laufens. Aber am Ende bin ich sofort wieder einsatzbereit.

Das ist natürlich insofern etwas blöd, weil ja der Sommer und damit hohe Temperaturen erst kommen. Aber zumindest werde ich mir dann nicht andauernd irgendwelche Mangelzustände einreden, weil's mit dem Laufen nicht so recht klappt. Ich werde einfach akzeptieren, dass ich keine Hitzeresistenz habe und langsamer tun, notfalls auch Gehpausen einlegen. Schlechtes Wetter will ich mir jedenfalls nicht wünschen, dafür mag ich den Sommer (und meine Hängematte) doch zu gern...

Mittwoch, 23. Mai 2007

Zum 80. Geburtstag

Dieter Hildebrandt wurde heute 80 Jahre alt. Ich verehre, bewundere und liebe seinen Witz, seinen Scharfsinn und seine Spitzzüngigkeit. Ich hoffe, er setzt sich noch lange nicht zur Ruhe.

Zu diesem Anlass möchte ich euch ein, wie ich meine, sehr sinniges und wunderbares Video präsentieren:




Enjoy!


Hier hätten wir der Vollständigkeit halber dann noch das Original aus den 60ern: