Aus irgendeinem Grunde war ich bisher der Auffassung, Pilze gäbe es nur in den gebirgsnahen Wäldern bzw. in den urwüchsigen Forsten meiner Kindheit. Aber als ich neulich beim Hundespaziergang eine Frau traf, die jede Menge Pilze mit sich trug, kam ich ins Grübeln. Sollte es etwa in den Wäldern rund um München auch Schwammerl geben? Etwa gar auch Steinpilze? Ja, in der Tat, die gibt es. Und nicht zu wenig, wie die beiden Fotos meiner heutigen Schatzsuche belegen. Nach ca. eineinhalb Stunden im Wald war mein Körbchen voll:

Eine Traumausbeute kann man hier bewundern: der große, relativ helle Pilz ist ein Steinpilz, der allein fast 200 Gramm wiegt und praktisch unversehrt, also nicht von Schnecken oder Maden zerfressen ist. Den gibt es heute Abend mit Bandnudeln und Rahmsoße. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Die beiden Parasolpilze im Hintergrund werde ich mir gleich als spätes Mittagessen panieren. Und der Rest wird getrocknet, damit ich ständig einen Vorrat an leckeren Pilzen habe.




