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Dienstag, 4. August 2009

Bohnenzeit! Lieblingsgericht Nummer 2

Vor etwa einem Jahr habe ich bei einem Treffen mit 2 Freundinnen in einem kleinen Münchner Restaurant ein Pastagericht gegesssen, das ich seitdem auf meine Art nachkoche:

Penne mit grünen Bohnen, Chorizo und Tomaten.
Keine Ahnung, ob mein Rezept auch nur annähernd deckungsgleich mit dem im Restaurant ist, aber uns schmeckt es so. Leider messe oder wiege ich nie etwas ab, deshalb variiert meine Zutatenliste auch ständig. Es sind also ungefähre Angaben und wenn du es nachkochen möchtest, musst du dich auch nicht sklavisch daran halten. So in etwa kriegst du das schon hin. Das Tolle an dem Gericht ist auch, dass es schnell geht, länger als 30 Minuten dauert es eigentlich nicht. Die Menge reicht bei uns für 3 Personen.

1 (rote) Zwiebel, klein geschnitten
2 - 3 (oder auch mehr) Knoblauchzehen, zerdrückt
1 rote Chilischote, klein geschnitten (ohne das Innere!)
ca. 100 g Chorizo, klein geschnitten
2 große Tomaten, entkernt und in kleine Würfelchen geschnitten (enthäuten ist optional)
ca. 250 g grühne Bohnen
ca. 250 g Penne
Parmesan

Die Zwiebel mit dem Knoblauch und der Chili in einer Pfanne in etwas Olivenöl anschwitzen, dann die Chorizo dazu geben, auch mit angehen lassen. Dann die Tomaten und die Bohnen dazu, das ganze vermengen und Deckel drauf.
Währenddessen Nudelwasser aufsetzen und Penne bissfest kochen. Wenn die Penne fertig sind, ist auch die "Sauce" fertig. Die Penne in eine große Schüssel geben und mit der Sauce vermischen. Sofort auftragen. Wer mag, gibt geriebenen Parmesan drüber. Ich bevorzuge gehobelten.

Nein, man braucht keine zusätzlichen Gewürze für das Gericht. Die Chili-Schote und die Chorizo-Wurst sind pikant genug, um dem Gericht Geschmack zu verleihen.


Donnerstag, 30. Juli 2009

Bohnenzeit!

Grüne Bohnen sind was feines, finde ich. Vor allem, wenn man sie ganz frisch bekommt. Frischer als wir sie gestern bekommen haben, geht nicht: wir haben sie selbst geerntet. Nein, nicht im eigenen Garten, sondern bei Eberle-Gärten, eine Selbstpflückplantage in unserer Nähe für alle möglichen Beeren und - wie wunderbar - auch für Bohnen, Erbsen, Gurken, Zucchini...

Gestern also Bohnen, etwa 1,2 Kilo nahmen wir mit nach Hause. Und was ich daraus kochen wollte, wusste ich schon vor dem Pflücken. Ich hatte so richtig Lust auf einen Bohneneintopf. Und der ging so:

Ca. 500g Schweinefleisch in Würfeln scharf anbraten, 1 gewürfelte Zwiebel und 2 zerdrückte Knoblauchzehen goldbraun mitrösten. Dann eine große, entkernte und in Stücke geschnittene Tomate mit in den Topf (wenn du Lust hast, darfst du sie enthäuten). Mit 1 großen Tasse Gemüsebrühe ablöschen und dann 3 große gewürfelte Kartoffeln sowie die geputzten Bohnen (ca. 600g) dazu. Mit Salz, Pfeffer, Thymian würzen und ein Bündel Bohnenkraut mit dazu in den Topf. Deckel drauf und so lange auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Das Bohnenkraut nehme ich vor dem Servieren heraus. Auf dem Teller sieht er dann so aus:
Dazu schmeckt ein Stück Baguette und ein Glas schöner Rotwein.