53 bin ich geboren. Und heute jährt sich der Tag dieses nur für mich bedeutsamen Ereignisses zum 53. Mal. Ein Steinbock, dem man Nüchternheit und Ernsthaftigkeit nachsagt. Und deshalb schenken mir sehr nahe stehende Personen auch keinen Schmuck, kein Parfüm, keine Wochenenden in Wellness- oder Schönheitfarmen, und glücklicherweise auch keine Haushaltsgegenstände, Bekleidung und Pralinen, sondern High-Tech-Geräte. Ist wirklich wahr. Aber schon was sehr Edles andererseits auch wieder.
Guck mal:

Sieht doch wirklich schick aus, oder? Für die, die jetzt nicht sofort wissen, was das ist: das ist ein Shuttle. Ein PC, der nicht unter dem Tisch stehen muss, sondern auf Grund seiner kompakten Ausmaße darauf stehen kann. Und er hat alles, was das Herz begehrt. Ich freu mich drüber!
Und vom Filius bekam ich noch eine trendige Maus dazu. Auch nicht schlecht.
Ob das wohl typische Geschenke für 53jährige Frauen sind? Ich bezweifle das doch ein wenig.
Wer weiß, was auf dem Foto dargestellt ist? Was könnte das sein? Schon einmal so ein Ding gesehen?
Es ist alt, aber (hoffentlich) noch funktionstüchtig. Seit kurzem befindet es sich in meinem Besitz. Das Ding kam mir in der Vorweihnachtszeit wieder in den Sinn. Man kann damit recht nützliche "Dinge" tun.
Was ist das?

Googeln gilt übrigens nicht....
Ich will damit keinesfalls in die Gilde der Photo-Blogger aufgenommen werden. Dafür sind meine Bilder nicht gut genug. Es ist nur ein kleines Spielchen (auch um mal zu sehen, ob ich noch Leser habe...).
Wir Bayern haben's gut. Bei uns ist am 6. Januar ein Feiertag, den wir (ein Teil der Schplittis) dazu nutzten, uns zum Lauftreff zu verabreden. Sechs bzw. elf Kilometer ging es auf Schnee bedeckten Wegen westlich von München munter plaudernd dahin. Ja, ich laufe ab und zu ganz gerne in der Gruppe, wenn das Tempo stimmt. Wobei wir zwei Gruppen bildeten, eine für die Schleicher wie mich und eine für die Ambitionierteren. So kommt man den Bedürfnissen eines jeden am ehesten entgegen.
Am Schluss kommen wir ja wieder zusammen und verspeisen dann gemeinsam die Belohnung fürs Laufen:

Der Kuchen schmeckte allen, obwohl mir das zu erwartende Ergebnis während des Backens nicht so ganz geheuer war.
Selbstverständlich habe ich mich auch 2006 wieder zu Olzos Kilometerspiel angemeldet. In drei Gruppen starte ich dieses Mal: bei den Schplittis (alles persönlich bekannte Läufer und Läuferinnen, so eine Art großer Läufer-Freundeskreis), dann bei den Bayern (no freili, des muass scho sei!), und dann habe ich mich noch den Silberfüchsen angeschlossen - diejenigen, die zumindest ein graues Haar vorweisen können. Für letztere bin ich natürlich mehr als qualifiziert, auch wenn ich immer noch versuche, per chemischer Substanzen das Grau im Haar Richtung Blond zu dirigieren.
Ich finde das Kilometerspiel für mich sehr motivierend. Dadurch, dass man dokumentiert, wieviele Kilometer man pro Woche läuft, bildet es einen Anreiz, auch wirklich zu laufen. Denn null Kilometer eintragen zu müssen, finde ich irgendwie nicht so prickelnd. In dieser Woche habe ich schon 14 Kilometer zurückgelegt und morgen kommen sicher noch einige dazu. Ja, Laufen macht mir im Moment wieder richtig Spaß!
Es wird Zeit für ein Update meiner Erfahrungen mit Angeliq. Seit 3 Wochen schlucke ich nun diese kleinen rosaroten Pillen. Schon nach der ersten Woche konnte ich eine Verbesserung meines Befindens verzeichnen - die Hitzewallungen und Schweißausbrüche gingen zurück, sowohl anzahlmäßig als auch in der Intensität.
Dieser Zustand hat sich gefestigt. Tagsüber komme ich nur noch höchst selten ins Schwitzen; nachts wache ich noch ca. 2 - 3 Mal deswegen auf. So weit so gut. Nun hat sich aber eine der auf dem Beipackzettel als "sehr häufig" angegebenen Nebenwirkungen eingefunden: ich bekomme wieder Blutungen. Na toll. Angeblich verschwindet diese Nebenwirkung aber mit der Dauer der Einnahme wieder. Das möchte ich doch sehr hoffen.
Noch mehr hoffe ich natürlich, von anderen der ebenfalls genannten Nebenwirkungen verschont zu bleiben, wie z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen (alles häufige Nebenwirkungen) oder auch Schüttelfrost, Migräne, Bluthochdruck, Thrombosen, Muskelkrämpfe, Atemnot usw. (gelegentliche Nebenwirkungen). Du meine Güte. Die bräuchte ich nicht unbedingt.
Ein Läufchen war auch wieder drin. In tief verschneiter Landschaft (aber auf geräumtem Weg) zockelte ich 6 Kilometer einher. So mittendrin hatte ich zwar auch wieder das Bedürfnis, unbedingt und auf der Stelle etwas essen zu müssen, weil mir sonst die Kraft entschwände - dieses Mal tat mir ein Aldi-Müsliriegel gute Dienste, zwei Bissen und es ging wieder. Stefan sagt, das spielt sich bei mir nur im Kopf ab. Schon möglich. Mein Kopf macht halt, was er will, dieser Sturschädel...
Na ja, es ist ja auch Winter....
Der Hund hatte seinen Spaß. Ihm ist es egal, ob wir laufen oder spazierengehen. Es sieht schön aus, so weiß, so friedlich, so still. Ich mag es gerne ein bisschen lauter... Es hat nämlich auch etwas von einem Leichentuch an sich. Die ganze lebende Natur zugedeckt...
Ich habe das Jahr mit einem Lauf begonnen. Und es war gut. Sieben Kilometer in knapp 50 Minuten. Das ist zwar nicht besonders schnell, aber doch weiter als mein letzter Lauf, bei dem ich ja das Gefühl hatte, dass nichts mehr ginge. Bei Kilometer 5 etwa hatte ich auch eine kurze keine-Lust-keine-Kraft-mehr-Anwandlung, ein Gel-Chip vom Sommer, den ich zufällig noch in meiner Jackentasche hatte, wirkte aber wahre Wunder.
Wirklich wahr. Die letzten anderthalb Kilometer erschienen mir so leicht wie schon lange nicht mehr. Ich muss mir unbedingt wieder eine Tüte mit diesen Chips kaufen. Mir helfen sie jedenfalls.