Sonntag, 22. August 2010

Focaccia

Damit die Leser, die vor allem an Rezepten interessiert sind, nicht zu kurz kommen, hier mal wieder ein (für mich) neues und gestern erprobtes Rezept. Dem ewigen Baguette als Ergänzung zu Gegrilltem überdrüssig, habe ich mal selbst gebacken, und zwar eine Focaccia, ein italienisches Fladenbrot. Einfacher geht's kaum noch.

Hier also die Zutaten (für ein Brot, das von zwei Leuten vertilgt werden kann - wir hätten auch noch mehr geschafft, aber es war einfach nix mehr da...):

Für den Teig:
250 ml Wasser
220 g Mehl (Type 550)
1 Teel. Trockenhefe
1 Teel Salz

Obendrauf (und drunter):
Olivenöl
z.B. halbierte Kirsch- oder Datteltomaten
grobes Meersalz
Thymian und Rosmarin

Die Trockenhefe in dem handwarmen Wasser auflösen. Die Hälfte des Mehls einrühren (mit Kochlöffel! - man braucht dafür kein Rührgerät), dann die andere Hälfte des Mehls und das Salz zugeben. Alles gut verrühren, das geht recht schnell. Der Teig ist ziemlich flüssig, sollte sich beim Rühren aber von der Schüssel lösen. Dann die Schüssel zudecken und den Teig mehrere Stunden gehen lassen. Ich hab ihn um ca. 11 Uhr angerührt und um 18 Uhr gebacken.

Den Teig auf ein mit Olivenöl bepinseltes Backblech gleiten lassen und mit den gut eingeölten Fingern auseinanderziehen. Mit etwas Olivenöl noch bestreichen. Die Tomaten halbieren (ich hab sie auch entkernt) und hineindrücken. Mit grobem Meersalz, Thymian und Rosmarin bestreuen. Das sieht dann so aus:


In den auf 250°C vorgeheizten Backofen geben und ca. 20 Minuten backen. Das Ergebnis sah dann (geschnitten) so aus:


Zum Reinbeißen, oder? ;-)

Kommentare:

Blumenmond hat gesagt…

Ja, zum Reinbeißen. Mach ich auch total gerne. Yummmm.

Frollein Holle hat gesagt…

Reinbeißen, reinlegen, was auch immer - köstlich sieht's aus!

lizzy hat gesagt…

So - endlich hab' ichs geschafft, das mal zu backen. Sprang mich gleich an aber mit dem Eintrag wollte ich warten, bis es auch geschmeckt hat ;-) Es hat! Statt Tomaten hab' ich kleine Frühlingszwiebelringe draufgestreuselt. Auch lecker. Die einfachsten Dinge sind oft die besten. Danke für das Rezept!