Mittwoch, 7. Juni 2006

Wie werde ich schneller...

...indem ich zwei Männer, einen davon unter 30, vor den läuferischen Karren spanne. Dann bleibt mir nichts anderes übrig als einfach mitzurennen, wenn ich die Westparkrunde nicht alleine drehen will. Und das wollte ich nicht.
Ich glaube, jede mögliche Steigung wurde mitgenommen. Aber da wo es rauf geht, geht es auch wieder runter. Und da kann ich mich dann immer schön erholen. Ich gebe es zu, es hat mir außerordentlich Spaß gemacht, gestern nur mit Micha und Stefan zu laufen. Ich fühlte mich gut und die Geschwindigkeit war ok. Alleine würde ich niemals so laufen, auch nicht mit Stefan. Da verfalle ich immer in meinen Schlappschritt, der kaum schneller als 7 min/km ist, meistens sogar noch ein wenig langsamer.
Aber gestern ging es gleich von Anfang an mit einem Tempo von 6:30 los (ich weiß das deshalb, weil Stefan sein neues Spielzeug, den Forerunner 205, dabei hatte). Beim ersten Klingeln (=1 Kilometer) guckte ich ungläubig auf meine Uhr: nur 6:35! Und so ging es dann aber weiter. Und geredet habe ich mit meinen beiden Begleitern auch noch, zwar nicht viel, aber immerhin. Keinen Moment hatte ich das Gefühl, ich wäre komplett aus der Puste. Bei zwei Steigungen bin ich allerdings jeweils das allerletzte Stückchen gegangen, da fehlt mir oft die Kraft in den Beinen, nicht so sehr der Atem.
Ein schöner Lauf!

Zum Garten:
Phönix hat das vollkommen richtig erkannt. Ich tu so gut wie nichts darin. Alle 2 Wochen mäht Stefan den Rasen (bzw. das grüne Zeug in der Mitte) und das war's dann eigentlich schon. Im Prinzip ist dieser Garten eine große optische Täuschung. Was da wächst sind mitnichten nur Zierpflanzen. Da ist jede Menge wilder und ungezügelter Natur dabei, z.B. auch Giersch. Es gibt fast kein schlimmeres "Unkraut", hieß es früher. Heutzutage sieht man auch das Positive an der Pflanze. Eine sehr dankbare Zierpflanze ist der Frauenmantel. Der ist so stark wie der Giersch und braucht eigentlich auch keine Pflege. Davon hab ich vor ca. 10 Jahren einige Ableger von meiner Nachbarin bekommen und sie als Beetumrandung gepflanzt. Irgendwann besteht halt dann das ganze Beet aus Frauenmantel.
Ich gebe zu, dass der Garten hauptsächlich zu dieser Jahreszeit so schön aussieht, vor allem, wenn es viel regnet. Bei Trockenheit hat man nicht so viel optische Freude daran.

Also, Phönix, du hast gewonnen. Besuche mich doch einmal in meinem kleinen Paradies, wenn du magst.

1 Kommentar:

stella polaris hat gesagt…

Siehste wohl...und mein erster Gedanke war auch "Datt kann aber nich' viel Arbeit sein" - aber weil ich an diesem Tag schon mal ins Fettnäpfchen gelatscht bin weil ich die Patchworkdecke meiner Kollegin auf "bestimmt 'nen Tag Arbeit" geschätzt habe (in Wirklichkeit saß sie WOCHEN dran), dachte ich mir das ich besser nix mehr zu Dingen sage von denen ich keine Ahnung habe ;) Und ich dachte "Wenn Uschi schon schon so fragt, ist es wohl jede Menge Arbeit"...naja...
;)