Sonntag, 21. Januar 2007

Kyrill - die Urgewalt

Meine Stammlaufstrecke sieht zurzeit leider so aus:













Stefan versucht, weiteres Unheil zu verhindern:


Ist natürlich nur ein Scherz, aber womöglich noch nicht einmal ganz ungefährlich. Unsere Laufwege sind ziemlich verwüstet. Gesperrt wurde der Wald aber nicht. Es wird jedoch sicher einige Zeit dauern, bis man wieder hindernisfrei laufen kann.

Kommentare:

Abejita hat gesagt…

Nicht schlecht ... das war schon abenteuerlich am Samstag ;-) Ich bin übrigens heute im Englischen Garten gelaufen. Entweder hat der Sturm dort nicht so heftig gewütet, oder es wurde sehr schnell wieder aufgeräumt. Jedenfalls konnte man problemlos laufen.
Bis bald
Abe ;-)

Eva hat gesagt…

Gut, wenn man so einen starken Mann an seiner Seite hat ;-)
Hier in Berlin war es ja nicht ganz so schlimm mit dem Sturm; zumindest meine Waldwege waren heute belaufbar.
Viele Grüsse
Eva

Anja Ridlberg hat gesagt…

Ich hab auf meiner kleinen Seenrunde nur einen entwurzelten Busch und jede Menge Äste gefunden.

Die Gegend hier ist leider sehr waldfrei und deswegen recht unzerstört.

lizzy hat gesagt…

ähhhh, Uschi - WO wohnst du nochmal? *blödkuck* Ich wohne in München und hier war zwar starker Wind - aber mehr auch nicht.
Vorletztes Jahr lag mal - noch im alten Haus - ein Baum vor der Haustür quer nach einem STurm und da konnte man kaum radfahren, weil überall alles rumflog. Diesmal: ein paar Äste auf der Straße (weniger als nach einem durchschnittlichen Sommersturm) und die Fahrräder vor der Haustür standen - ohne Anlehnung und ohne Schutz um sich rum - noch aufrecht.
Ich war stundenlang mit dem Auto unterwegs an dem Abend (weil ja nix mehr fuhr) und fand es ziemlich harmlos. Vergleichsweise. Merkwürdig ... parallele Welten?
Bin heute von Höllkriegelsreuth (da wollte ich schon immer mal hin, weil der Name so witzig ist ;-) aus an der Isar entlang nach Hause gelaufen - auf der Grünwalder Seite. Da war auch überall alles heil ... wirklich merkwürdig .. Es war vermutlich wirklich sehr regional abgegrenzt und hier habt eine Sturmschneise erwischt.

Uschi M. hat gesagt…

Lizzy,

ich vermute mal, es liegt an der Beschaffenheit des Waldes, dass es bei uns so schlimm ausschaut. Hier im Westen, Südwesten und Süden von München sind die sogenannten Forste hautsächlich "Stangerlwälder", d.h. mehr oder weniger Fichtenmonokulturen. Schon mal die Wurzeln einer Fichte gesehen? Sieht aus wie ein Teller, so flach. Die reißt eine Bö, mir nix dir nix, aus dem Boden.
Es rächt sich halt - und es begann schon 1990 mit Wiebke - die Forstwirtschaftspolitik: schnell wachsende und einfach zu erntende Fichten zu pflanzen. Na ja, heute sind sie klüger und versuchen wieder eine Mischbewaldung, die viel mehr gegen Stürme gewappnet ist, zu etablieren. Aber so schnell geht's halt nicht mit dem Wachstum der Bäume...

Kerstin hat gesagt…

Das sieht ja aus wie Mikado!
Viel Spaß beim abenteuerlichen Hindernislaufen.
Kerstin

PS: Wie nehmt ihr eigentlich eine Kamera zum Laufen mit? Ich würde das auch mal gerne machen, aber die ist mir immer zu groß und schwer und ich will sie auch nicht die ganz Zeit in der Hand halten.