Samstag, 7. November 2009

Kürbiskokossuppe mit Garnelen

Eigentlich war Kürbis nie so meins. Jedenfalls nicht diese eingelegten Kürbisstückchen im Glas, die man so kaufen kann. Da einem aber heutzutage an jeder Ecke Kürbisse zuwinken, hab ich ein Rezept abgewandelt, das eine Bekannte mal in einem Forum veröffentlich hatte.

Zutaten für 4 Teller:
  • 1 Hokkaidokürbis, ca. 700g reines Kürbisfleisch
  • 1 großes Stück saftiger Ingwer (frische Knolle also!)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Chilischoten
  • 1 Schalotte
  • 1 Dose oder Packung Kokosmilch (400g)
  • 1/2 l Brühe
  • Schnittlauch
  • pro Portion 2 Riesengarnelen
  • 100 g kleine Garnelen (gekocht)
  • Salz und Pfeffer
Den Kürbis in Stücke schneiden. Hokkaido-Kürbisse muss man ja zum Glück nicht schälen, sondern nur die Kerne und das faserige Fruchtfleisch im Inneren herausnehmen. Ingwer in ganz kleine Stückchen schneiden, ebenso die Schalotte und die Knoblauchzehen und zusammen mit den gehackten Chilis in etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Die Kürbisstücke dazugeben, ein wenig mit anbraten lassen und dann mit der Kokosmilch sowie der Brühe (ich hab selbst gekochte Fleischbrühe verwendet, es geht aber sicher auch Gemüsebrühe) aufgießen und bei kleiner Hitze weich kochen lassen. Das dauert etwa 30 Minuten. Die Suppe pürieren (ich bin da kreativ und nehme den Kartoffelstampfer, andere haben da so 'nen tollen Schneidstab...), mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die kleinen Garnelen nur kurz mit erwärmen und Schnittlauchröllchen dazugeben.

Die großen Garnelen in etwas Olivenöl braten und dazu servieren. Ein Stück Weißbrot rundet das luxuriös-exotische Gericht ab. Luxuriös? Ja, die Garnelen kosten ein Schweinegeld... du kannst sie auch weglassen ;-)



1 Kommentar:

Blumenmond hat gesagt…

Kürbissuppe ist toll, toll, toll - und man kann sie wirklich vielseitig kreieren. Und ich danke Gott für die "Erfindung" des Hokkaido. ;-)